Erfolgloser Spieltag der Ersten in der Brandenburgliga (11.10.2015)

Der zweite Spieltag der Brandenburgligamannschaft der SG Einheit Zepernick fand diesmal in Cottbus statt. Gegen den Tabellenführer Energie Cottbus und gegen Spremberg sollte die Erste der jungen Volleyballerinnen zum Einen mit einem Sieg gegen Spremberg einen Tabellenplatz höher rutschen und zum Anderen gegen die eigentliche Regionalligamannschaft von Energie Cottbus Spielerfahrungen gegen gestandandene Volleyballerinnen sammeln. Und schon vorab, leider wurden nicht alle Erwartungen des Trainers Steffen Trobisch erfüllt.


Im Spiel gegen die Tabellennachbarn aus Spremberg wurde auf Grund des Fehlens von den beiden etatmäßigen Außenangreifern Nina Raeder und Tamara Robrecht auf den Positionen rotiert. Libera Denise Hörold sollte mit guten und schnellen Angriffen über Diagonal den fehlenden Angriffsdruck kompensieren und die Annahme verstärken. Dafür rutschte Diagonalangreiferin Shakti Trewin auf Außen und Libera Saskia Schartow musste allein als Libera fungieren. Soweit der zwischen Kapitän Laura Petereit und Trainer Trobisch abgestimmte Plan. Leider klappte die Rotation nicht richtig, so dass die Mannschaft nicht richtig ins Spiel fand. Verlief der erste Satz über die ganze Zeit noch ausgeglichen, kamen dann noch zwei sehr unglückliche Entscheidungen des Schiedsgerichts und ein Eigenfehler dazu. 24:26 der Endstand im ersten Satz. Der zweite Satz war dann schon deutlicher. Die Annahme ging völlig verloren, so dass kein wirklicher Druck auf die stabilen Sprembergerinnen ausgeübt werden konnte. Mit 18:25 ging der Satz schon nach 22 Minuten weg. Im dritten Satz konnte man sich bis zum 20:15 eine gute Führung erarbeiten. Die Annahme stabilisierte sich bis dahin. Doch dann kamen wiederum zwei eher zweifelhafte Entscheidungen des Schiedsgerichtes, welche die Mannschaft am heutigen Tag doch verunsicherte. Die Folge waren erneut Unsicherheiten bei der Annahme und simple Eigenfehler. Letztendlich ging der Satz und damit das Spiel mit 23:25 weg.

Unverständlich war jedoch die Einstellung einiger Spielerinnen zur vorgenommenen Rotation, die auch auf die Mannschaft Einfluss hatte. Nach einer eindringlichen Ansprache in der Kabine hatte die Mannschaft für das nächste Spiel die Aufgabe, zu zeigen, dass die Mannschaft als solches funktioniert. Gegenseitige Hilfe und Motivation auf und neben dem Feld war nun die Hauptsache!



wieder eine Stütze der Mannschaft – Zuspielerin Antonia Liebsch (11)

Diese Ansage und der Einsatz auf den eigentlichen Positionen zeigte offensichtlich Wirkung. Die gesamte Mannschaft zeigte gegen die Regionalligaerfahrenen Spielerinnen des Tabellenführers keine Angst. Im ersten Satz konnte dies zwar noch nicht ganz in Punkte umgemünzt werden, da dieser mit 16:25 verloren ging. Doch In Satz zwei konnte man bis zum 20:22 ein ausgeglichenes Spiel erzwingen. Leider kamen dann im Endspurt doch wieder einige Eigenfehler dazu, welche die Damen aus Cottbus gnadenlos nutzten. 21:25 ist aber ein respektables Ergebnis im zweiten Satz! Im dritten Satz wurde noch mal ein wenig mehr aufgedreht und teilweise auch ein wenig frech gespielt. Lohn war die stetige Führung bis zum 11:11! Danach lies man die Cottbusserinnen etwas besser im Spiel, was diese dankbar annahmen und sich den Satz mit 19:25 sicherten.



beste Angreiferin des Tages – Janin Nachtigall

Doch dieses Spiel war schon deutlich besser im Bereich Anahme, Teamwork und auch im Abschluss. Dies zeigt das Potential, was eigentlich in der Mannschaft steckt. Das nächste Punktspiel in Potsdam gegen den Tabellenzweiten und den Tabellenletzten sollte dann auch wieder ein paar Punkte für die Tabelle bringen, um das Saisonziel Klassenerhalt weiter voran zu treiben.

S. Trobisch