Brandenburgliga
MÜHSAM ERNÄHRT SICH DAS EICHHÖRNCHEN – ERSTE HOLT EINEN PUNKT IN DER BRANDENBURGLIGA
(16.01.2016)

Wenn man nochmal nachliest, wie der letzte Heimspieltag für die ERSTE kurz vor Weihnachten gelaufen ist, kommt man schnell wieder ins schwärmen.

Gern würde ich wieder ähnliches vom Spieltag am letzten Sonnabend in Potsdam berichten – leider hält sich die Euphorie in Grenzen.


Niemand hat gesagt, Abstiegskampf sei ein Zuckerschlecken und auch niemand hat mit Blick auf die Tabellenkonstellation Wunder gegen den Tabellenersten USV Potsdam II oder den Tabellenvierten SC Potsdam III erwartet. Jedoch war sicher die Hoffnung nicht unberechtigt, mit einem Anknüpfen an die Leistung vom letzten Spieltag auch wieder eine Überraschungserfolg landen zu können und wichtige Punkte gegen den Abstieg aus Potsdam mitzunehmen.

Zunächst lief es auch im ersten Spiel des Tages gut gegen die junge Sportschulmannschaft vom SC Potsdam III. Mit konzentrierter Leistung und starken Aufschlagserien konnte der erste Satz mit 25:14 deutlich gewonnen werden. Dann jedoch wieder – wie schon die ganze Saison – fehlende Konstanz und nachlassende Konzentration. Unnötig macht man durch viele Eigenfehler den Gegner stark und schwächt sich selbst. Der 2. Satz geht folgerichtig mit 21:25 verloren.

Das ständig gleiche Bild; erst „himmelhoch jauchzend“ und dann wieder "zu Tode betrübt“.



Die Reaktion unserer Mädels folgt jedoch prompt. Wieder blitzt das spielerische Vermögen und das eigentliche Leistungsvermögen durch. Wieder geht man konzentriert zu Werke. Am Ende steht ein deutlicher 25:13 Sieg. Schon mal einen Punkt damit sicher.

Dann passiert das so schier Unerklärliche, was einen ratlos und kopfschüttelnd zurücklässt. Ein völliger Einbruch der Annahme. Mutlosigkeit und Unsicherheit greifen immer mehr um sich. Ohne richtige Gegenwehr geraten wir in einen Rückstand von 7:21.Schließlich geht der Satz mit 13:25 verloren und der Tiebreak muss die Entscheidung bringen. Kurzum auch der Tiebreak geht mit 10:15 weg und am Ende jubelt der Gegner. Das, was man sich in 2 tollen und konzentrierten Sätzen vorher selbst „aufgebaut“ hat, reißt man sich auch selbst am Ende wieder ein. 3 Punkte waren zum Greifen nah. Und - so deutlich muss man es sagen – nicht der Gegner hat uns besiegt, sondern unsere Mädels haben sich selbst um den Lohn gebracht. Schade, Schade…


Das Spiel gegen die Damen vom USV Potsdam III ist schnell erzählt. Der erste Satz geht mit 18:25 verloren, der Zweite sang- und klanglos mit 13:25. Im dritten Satz mag man bis zum 9:17 nicht mehr hinsehen. Eine kurzes letztes Aufbäumen, wir können auf 20:23 verkürzen, schließlich endet der Satz mit 22.25 – eine deutliche 0:3 Niederlage.

Bleibt am Ende wieder die Erkenntnis, dass wir zwar durchaus mithalten können und auch über das spielerische Potential verfügen, es letztlich aber an der Konstanz und der für einen Erfolg notwendigen Überzeugung in die eigene Fähigkeiten, Lockerheit und Aggressivität fehlt.


Immerhin - um dem Spieltag etwas Positives abzugewinnen – am Ende steht ein Punkt auf der Habenseite. Zuletzt standen wir gegen die gleichen Gegner am Ende noch mit leeren Händen da.

Auch wenn ich mich hier wiederhole. Da geht noch was. Noch haben wir aus den noch ausstehenden Spielen die Chance auf 30 Punkte. Der Klassenerhalt ist noch greifbar. Lasst es und anpacken! Auf geht´s Zepernick!!!

PS:
Eins noch ;-): Wer kämpft, KANN verlieren - Wer nicht kämpft, HAT verloren.
Mehr Mut, unbedingter Wille und konsequentes Spiel bis zum Schluss ohne Nachzulassen – dann klappt das auch!

Euer Manolo