3. Spieltag der U16 (22.11.2015)

Am vergangenen Sonntag fand in Cottbus der 3. Spieltag der U16 Mannschaften weiblich statt. Angesetzt war der Spieltag für die verbliebenen 8 Mannschaften, die sich zuvor nicht qualifizieren konnten.


Nach pünktlicher Anreise (Danke dafür an Lauras Onkel und Lauras Papa) folgte die erste Überraschung: Erkner II und Oranienburg hatten abgesagt. Damit die Mannschaften trotzdem ausreichend Spiele haben, wurde durch die anwesenden Trainer entschieden, ein Überkreuz einzuschieben und somit zumindest den jeweiligen Gruppenersten und –zweiten ein Spiel mehr zu geben.

Zepernick II startete gegen Wildau. Eigentlich hätte die Mannschaft das Problem spielerisch souverän lösen können, aber alle Spielerinnen starteten unkonzentriert und ohne erkennbaren Willen, das Spiel an sich zu reißen. Somit wurde der erste Satz zwar knapp gewonnen, der zweite ging jedoch verloren und so mussten wir in die Tiebreak. Auch hier änderte sich wenig an unserem Spiel. Vor allem die Annahme, die oft unkonzentriert und ohne den Willen, den einen Schritt zur Seite oder nach hinten zu machen, erfolgt und die Feldabwehr machten, die ähnlich unkonzentriert war, ließen meist keinen geordneten Spielaufbau zu. Trotz dieser Schwächen gewannen wir den Tiebreak und standen somit schon im Halbfinale dieses Spieltages.

Es folgte das Spiel gegen Herzberg I, welches ein erwartet schwererer Gegner war. Leider fanden die Mädels auch im zweiten Spiel nicht zu ihrer Annahme und Feldabwehr. Herzberg I spielte deutlich besser und das konstant über beide Sätze und gewann verdient mit 2:0.

Nun ging es also ins Überkreuz gegen Cottbus II, welches sich in seiner Gruppe gegen Herzberg II und Erkner I durchgesetzt hatte. Wir begannen wie in den anderen Spielen auch und Cottbus konnte sich leider schnell absetzen und gewann Satz 1. Im zweiten Satz ließ der Cottbusser Trainer einige Ergänzungsspielerinnen spielen Wohl auch dadurch lief es etwas besser und nun kamen wir immer mehr ins Spiel. Und mit einer einigermaßen vorgetragenen Annahme und Feldabwehr können dann auch Angriffe vorgetragen werden. Zwar wechselte Cottbus nun sukzessive wieder zur Startformation, jedoch reichte es für uns zum Satzgewinn. Damit ging es in den Tiebreak, der mit einer 5:2 - Führung begann. Eine unerklärliche Auslegung des unsauberen oberen Zuspiels der Cottbusser Schiedsrichterin läutete nun leider die Wende ein. Die Mädels waren von dieser Fehlentscheidung vollkommen verunsichert und gaben in der Folge Punkt um Punkt ab. Was zwischenzeitlich klappte, wollte nun nicht mehr gelingen. Sie verfielen wieder in alte Fehler und gaben den Satz nun leider sehr deutlich ab. Auch daran werden wir arbeiten müssen.

Somit blieb das Spiel um Platz 3 gegen das ebenfalls im Halbfinale unterlegene Herzberg II. Die Mädels nutzten das Spiel, um einige Dinge zu probieren. Insgesamt fehlte jedoch nach wie vor der Spielfluss. Trotzdem wurden beide Sätze gewonnen.

Im Ergebnis kann man mit der Platzierung sicher zufrieden sein. Mit mehr Konzentration und Willen wäre jedoch mehr möglich gewesen.

Auch, wenn wir hier keine Einzelkritik schreiben wollen, will ich eines abschließend jedoch noch hinzufügen. Von der obigen Kritik möchte ich hier Elina ausnehmen. Sie präsentierte sich in allen Spielen mit einer hohen Einsatzbereitschaft und war in der Annahme und der Feldabwehr immer bereit, die beschriebenen Schwächen auszugleichen und auch für andere mitzuarbeiten. Wenn sie mit dieser Einstellung, dieser Spielauffassung und dieser technischen Ausführung in der U14 spielt, werden andere Ergebnisse folgen.
Mike