U14
U14 – AOK-Cup IN Schwerin 2016
(13.11.2016)
Am vergangenen Wochenende (12.-13. Nov) hat unsere U14 unter anderem am AOK-Cup in Schwerin teilgenommen und diesen mit Platz 3 als beste weibliche Mannschaft sehr erfolgreich abgeschlossen. Das wie immer gut organisierte Turnier, war dabei mit vielen spielstarken Mannschaften besetzt.


Zu den Spielen:
Gleich im ersten Spiel geht es für uns gegen den VC Dresden. Die großen Jungs spielen beeindruckend athletisch und sicher Volleyball. Ohne Chance verlieren wir deutlich (11:25, 16:25). Die beiden nächsten Vorrundenspiele können wir dann gewinnen. Gegen die beweglichen Mädchen vom 1.VC Parchim steht es am Ende 2:0 (25:12, 25:20). Die recht unerfahrenen Jungs vom VC Potsdam Waldstadt können ebenfalls 2:0 (25:22, 25:13) besiegt werden.

Als Gruppenzweiter geht es im Viertelfinale, noch am Samstagabend, gegen einen Gruppenersten. Gegner sind hier die Mädchen vom Dresdner SC. In einem recht ausgeglichen Spiel können wir im ersten Satz bei 20:24 die ersten 4 Satzbälle der Dresdnerinnen abwehren. Danach können auch wir zwei eigene Satzbälle nicht verwandeln und müssen den Satz mit dem 6 Satzball des Gegners doch noch abgeben (27:29). Im zweiten Satz können wir eine durchgehende Führung, in einen Satzgewinn (25:22) umsetzen. Damit geht es in den Entscheidungssatz. Auch diesen können wir gewinnen (11:15) und ziehen damit ins Halbfinale ein.


Das Halbfinale am Sonntagvormittag geht gegen die Jungs des Gastgebers. Dieselbe Halbfinalpaarung wie im Januar beim U13 Turnier in Schwerin. Leider kann ich hier meinen Bericht vom Jahresanfang für dieses Spiel fast unverändert übernehmen und das nicht nur mit Bezug auf den Schweriner Trainer.

Auch wenn der Veranstalter bei der Einführung besonders die Durchführung des Schiedsgerichts durch die Kinder als wichtig für die Entwicklung anspricht, werden für Halbfinale und Finale die Schiedsrichter vom Veranstalter gestellt. Soweit ist das grundsätzlich auch in Ordnung. Nur helfen diese dann dem Gastgeber ins Finale.

Aber zum Spiel. Hier stehen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Mit guten Aufschlägen, Beweglichkeit in der Feldabwehr und klugen Angriffen können wir uns den ersten Satz sichern (25:21). Im zweiten Satz geht es Kopf an Kopf bis 21:21. Dann greift die Schiedsrichterin ein. Uns werden direkt hintereinander zwei Zuspiele abgepfiffen. Diese Entscheidungen sind mehr als fragwürdig. Wenn man diese Pfiffe als Maßstab ansetzt, müssen auf beiden Seiten 70-80% aller Zuspiele als unsauber gewertet werden. Aber es sind eben nur diese beiden Pfiffe in der wichtigen Satzphase gegen uns.

Verständnislos sehen mich die Spielerinnen an. Ich bin immer dafür den Schiedsrichter entscheiden zu lassen. Hier ist aber ein sehr dicker Kloß zu schlucken. Aufgrund der Verunsicherung geht dann nichts mehr. Der Satz geht 21:25 an Schwerin und auch unser Start in den Endscheidungssatz ist völlig daneben. Schwerin gewinnt den Satz 7:15 und damit das Spiel 1:2.

Schade das es nicht den Mannschaften überlassen wurde das an diesem Tag bessere Team auszuspielen. Wobei ich unsere Möglichkeit nicht über 50% einschätzen würde.

Es bleibt wieder das Spiel um Platz 3. Gegner ist hier die erste Mädchenmannschaft von Schweriner SC. Das Schiedsgericht stellt eine spielfreie Mannschaft. Hier sind die Entscheidungen auch nicht immer richtig, aber das muss man den jungen Schiedsrichtern zugestehen und übers Spiel gesehen hält sich Glück und Pech bezüglich der Schiedsrichterentscheidungen die Waage.

In Satz 1 können wir lange eine knappe Führung halten. In der Endphase des Satzes geben wir dann mehrere Bälle hintereinander ab und verlieren den Satz mit 23:25. Satz 2, hier geht der SSC schnell und deutlich in Führung. Mit Zwischenständen von 5:10, 8:13 und 11:17 sieht es recht düster aus. Doch unsere Spielerinnen sind noch nicht bereit das Spiel aufzugeben. Mit starken Kampf und dabei guten Spiel können sie den Satz drehen (25:22). Auch der Endscheidungssatz beginnt suboptimal.

Über 2:7, 4:8 und 9:12 laufen wir den Schwerinerinnen hinterher. Ab dem Spielstand von 9:12 kann der SSC aber keinen Punkt mehr erzielen und wir gewinnen die Bronzemedaille. Aus meiner Sicht ein sehenswertes Spiel zweier richtig guter Mädchenmannschaften dieser Altersklasse. Wobei der Sieg mit Spielfreude, Können und viel Willen gegen ein bestimmt ebenbürtiges Team erreicht wird.

Für Zepernick spielten Miri, Tamina, Leni, Renee, Ronja und Nina

Das Finale können die Jungs aus Dresden recht deutlich für sich entscheiden. Glückwunsch an den VC Dresden zum verdienten Turniersieg.

Hilmar