Endrunde zur Landesmeisterschaft U13w 2014/15 (10.05.2015)

Am Sonntag war nun die erste wichtige Endrunde für unsere Trainingsgruppe in der Landesmeisterschaft 2014/15. In Potsdam trafen sich 7 Teams um den Landesmeister zu ermitteln.


Warum die beiden, in der regulär ausgespielten Qualifikation, ausgeschiedenen Teams SC Potsdam II und 1.VC Herzberg hier wieder dabei sind, ist für uns eines der Mysterien der Brandenburgischen Volleyballjugend.

Die Auslosung für die zwei Vorrundengruppen ergab:
Gruppe A: Potsdam I und II mit Zepernick I und II
Gruppe B: Cottbus, Spremberg und Herzberg

Zu den Spielen:
Vorrundengruppe A
Zuerst sind es die beiden vereinsinternen Duelle. Hier können sich jeweils die ersten gegen die zweiten Mannschaften durchsetzen. Dann folgen die Spiele der ersten bzw. zweiten Mannschaften untereinander.

Zep.II gegen Pot.II – Das Team Zep.II um Kapitän Laura kann sich hier mit gutem Spiel 2:0 durchsetzen.
Pot.I gegen Zep.I – Hier entwickelt sich ein sehr schönes Spiel auf hohem Niveau. Auf beiden Seiten wird um jeden Ball gekämpft und mit guten Abschlüssen gepunktet. Der erste Satz geht an Potsdam. Ab dem zweiten Satz bekommen wir die sehr druckvollen Aufschläge der Potsdamerinnen besser in den Griff und wir können Satz 2, 3 und damit das Spiel gewinnen.

Die Spiele erstes gegen zweites Team jeweils Pot. gegen Zep. gewinnen wieder die ersten Mannschaften. Zep.I hat dabei gegen die beweglichen Spielerinnen von Pot.II doch erhebliche Probleme.
Damit geht der Staffelsieg an Zep.I und Zep.II liegt auf Platz 3. Pot.I ist Zweiter und Pot.II belegt Platz 4.

Vorrundengruppe B
Hier hat jedes der drei Spiele einen andern Sieger. Das Satzverhältnis ergibt den Staffelsieg für Cottbus, vor Spremberg und Herzberg.

Halbfinale
Pot.I gegen Cottbus – Potsdam kann sich hier gegen die kampfstarken Cottbuserinnen 2:0 durchsetzen und steht im Finale.
Spremberg ist der Gegner für Zep.I. Im ersten Satz kann Zep.I von Beginn an eine Führung erspielen und diese auch sicher in den Satzgewinn ummünzen. Im zweiten Satz führt Spremberg zum Satzanfang 0:3. Mit dem Spielstand 5:6 für Spremberg wechselt das Aufschlagsrecht an Zepernick. Beim nächsten Spremberger Aufschlag steht es 19:7 (Endstand 25:9) für Zepernick und das Spiel ist entschieden. FINALE!

Platzierungsspiele
Zep.II spielt mit Herzberg und Pot.II die Plätze 5-7 aus. Wobei der Sieg gegen Pot.II aus der Vorrunde schon mitgenommen wird. Bleibt das Spiel gegen Herzberg. Hier beschließen die Spielerinnen, beim Standvolleyball der Herzbergerinnen mitzumachen. Das können diese aber besser und Herzberg gewinnt dieses sowie das Spiel gegen Pot.II.
Damit ist es Platz 6, auf dem Zep.II die Landesmeisterschaft abschließt.

Um Platz 3 und damit die Teilnahme an den Nord-Ost-Deutschen Meisterschaften (NOM) spielen Cottbus und Spremberg. Cottbus kann den ersten Satz denkbar knapp mit 28:26 für sich entscheiden. Der zweite Satz wird umso deutlicher. 25:8 gewinnt Cottbus Satz, Spiel und Platz3.

Im Finale ist stehen sich Pot.I und Zep.I, zum zweiten Mal heute, gegenüber. Beide Finalisten sind, wie Cottbus als Dritter, für die NOM am 06.Juni qualifiziert.

In Satz1 geht Zep. I schnell in Führung. Die Führung kann gehalten und sogar, auch mit 2-3 „geschickt platzierten“ Netzrollern ausgebaut werden. Der erste Satz geht doch deutlich 25:18 an Zepernick. Im nächsten Satz ist es genau anders herum. Pot. I kann sich absetzen und deutlich gewinnen (25:17). Also wird die Meisterschaft über den Endscheidungssatz vergeben.

Hier kann wieder Pot. I eine Führung erspielen. Auch wenn Zep. I noch zweimal herankommt, bleibt die Potsdamer Führung über den ganzen Satz bestehen (15:11).
Potsdam I gewinnt damit den Landesmeistertitel 2014/15 U13 weiblich – dazu Glückwunsch von unserer Seite – vor Zepernick I.


Potsdam I gewinnt damit den Landesmeistertitel 2014/15 U13 weiblich.
- dazu Glückwunsch von unserer Seite – vor Zepernick I.


Zu unseren Teams:
Zepernick I mit Kira, Elina, Nova, Edda, Tamina und Renee

Das Team zeigt einen sehr guten Wettkampf. Die beiden Spiele gegen Potsdam I sind spielerisch und kämpferisch absolut stark. Im Spiel gegen Potsdam II wird nicht konsequent genug gespielt, so dass es unnötig knapp wird.

Im 2. und entscheidenden 3. Satz des Finales (im 12. und 13. Satz insgesamt) ist es auch die Kraft und damit die Konzentration, welche im 5. Spiel des Tages zu Ende geht. Bälle, welche im ersten Spiel gegen Pot.I noch kontrolliert werden konnten, gehen jetzt weg und Angriffe, welche vorher gut platziert wurden, gehen jetzt aus oder bleiben im Netz hängen. Die Potsdamerinnen haben genau so viele Spiele absolviert. Sie können aber das Quäntchen mehr Aufmerksamkeit aus sich herausholen, um das Finale verdient zu gewinnen.

Für einen Moment ist es die Niederlage im Finale. Insgesamt ist es aber der zweite Platz – die Silbermedaille- welche mit einer tollen Leistung erspielt wurde.

Der Kapitän Kira und die beiden U12 Spielerinnen Tamina und Renee ragen aus dem guten Team noch heraus. Edda, Elina und Nova spielen ebenfalls gut, teilweise auch sehr gut. Doch wechseln sich die guten Momente bei ihnen noch zu häufig mit Fehlern ab.


Zepernick II mit Laura, Paula, Miri, Leni, Ronja und Nina

Das Team spielt ebenfalls einen sehr guten Wettkampf. Dass das Spiel gegen Zep. I verloren wird, ist keine Sensation und nicht weiter schlimm. Das Spiel gegen Pot. II wird von allen sechs Spielerinnen konzentriert gespielt und klar gewonnen. Im Spiel gegen Pot. I müssen sie sich erst an die sehr guten Aufgaben von Potsdam gewöhnen, die hart und platziert geschlagen werden. Nach der unsicheren Anfangsphase können sie aber auch dieses Spiel sehr gut bestreiten und das Satzergebnis spiegelt nicht ganz die sehr gute Leistung in diesem Spiel wieder. Dieses Spiel zeigte sehr gut, wie viel auch diese Mannschaft schon kann. Bleibt das Spiel gegen Herzberg, das wie oben schon beschrieben für alle Anwesenden (Spielerinnen, Zuschauer und Trainer) schrecklich war und folgerichtig verloren wurde. Wir sind aber guter Hoffnung, dass wir solche Spiele nicht mehr sehen werden.

Insgesamt ist es der 6. Platz, womit wir sehr zufrieden sind. Alle haben konzentriert gearbeitet an diesem Tag und haben versucht, ihr bestes zu geben. Dass dabei Aktionen gelingen und andere nicht, ist normal. Die Hauptsache ist, dass Ihr es versucht habt.

Was uns auch in Erinnerung bleibt, ist der tolle Zusammenhalt in unserer Trainingsgruppe. Wenn die Mädels nicht gerade gegeneinander spielten, feuerten sie einander an und das teamübergreifend. Und auch mannschaftsintern gaben alle ihr Bestes, ob auf dem oder außerhalb des Feldes. Wenn Ihr Euch diese Einstellung bewahrt, werdet Ihr noch viel Freude an diesem Sport haben.

Mädels (die gesamte Trainingsgruppe), wir haben es euch gesagt und schreiben es hier nochmal:
Ein Tolles Ergebnis, welches uns stolz macht. Aber hauptsächlich müsst ihr auf eure Leistungen stolz sein. Weiter so!!! Es gibt immer noch vieles zu lernen und zu üben und wir werden Euch dabei unterstützen.

Mike & Hilmar