Platz 4 bei der NOM für unsere U18-Mädels! (20.04.2015)

Mit dem Rückenwind von der brandenburgischen Landesmeisterschaft der U 18 und dem Aufstieg unserer Ersten in die Brandenburgliga (ein Großteil der U 18 spielt auch in der Ersten im Erwachsenenbereich) ging es am letzten Samstag nach Potsdam in die MBS-Arena zur Nordostdeutschen Meisterschaft der U 18.


Premiere für unseren Verein in dieser Altersklasse und dies allein ist schon mal ein Grund, stolz auf das Erreichte zu sein!!!! Immerhin hat dieser fast identische Kader letztes Jahr erst noch in der U 16 bei der NOM in Halle den 4. Platz geholt.

Nichtsdestotrotz wollte man ein Achtungszeichen setzen und bei realistischer Einschätzung wäre ein dritter Platz hinter den Topfavoriten, den Landesmeistern aus Berlin (VTB) und Brandenburg (SC Potsdam), ein Wunschergebnis gewesen (den beiden letztjährigen Finalisten der Deutschen Meisterschaften 2014 und damit noch amtierenden deutschen Meister und Vize!!!).
Leider hat es (dieses Mal) nicht sollen sein.

Das Losglück meinte es in der Vorrunde ganz gut und bescherte uns die Mannschaften von VSG Altglienicke und USV Halle. Und es ging - anders als sonst ;) - hellwach und konzentriert los gegen VSG Altglienicke. Mit 25:16 konnte der 1. Satz deutlich gewonnen werden. Leider konnte im 2. Satz dann die Annahme - wie sich noch zeigen sollte, die Achillesferse an diesem Tag - nicht gehalten werden. Nach 5:12 Rückstand, einer zwischenzeitlichen Aufholjagd auf 21:21 musste der 2. Satz dann doch knapp mit 23:25 abgegeben werden. Der Tiebreak wurde dann mit 11:15 verloren.

Damit standen unsere Mädels mit dem Rücken an der Wand und mussten nun für ein noch mögliches Halbfinale das anschließende Spiel gegen USV Halle zwingend deutlich gewinnen. Und wir hatten mit den Hallensern wegen der Niederlage im kleinen Finale bei der NOM U16 noch ein "kleine Rechnung offen". Es zeigte sich, dass durch die gute Vorbereitung und dank der in den letzten Jahren gewonnenen Wettkampfhärte unsere Mädels in Drucksituationen nicht mehr so leicht aus der Fassung zu bringen sind. Auch die Umstellung gegenüber dem ersten Spiel - nun mit Nele als Libera - brachte Sicherheit und Stabilität in der Annahme. Über 8:8 und 21:17 konnte der 1. Satz schließlich mit 25:18 gewonnenen werden. Auch im 2. Satz blieb man konsequent. Nach einer tollen Aufschlagserie von Toni ging es über 7:0 und 19:10 zum ungefährdeten 25:12 Sieg - und das Lächeln war zurück.

  

Ein wenig überraschend siegte dann der USV Halle im abschließenden Gruppenspiel gegen die VSG Altglienicke 2:0, so dass wir dann sogar als Gruppensieger in das Halbfinale einziehen konnten. Dort wartete als Zweiter der anderen Gruppe der amtierende Deutsche Meister das Volleyteam Berlin. Vom Kopf her der vermeintlich "günstigere" Gegner, da endlich mal nicht Potsdam. Aber der mit Jugendnationalspielerinnen gespickte Kader lies gegen unsere Mädels nichts anbrennen. Mit 0:2 (13,13) mussten wir uns geschlagen geben und der VTB war an diesem Tag doch für uns eine Nummer zu groß.

Im anderen Halbfinale setzte sich erwartungsgemäß der SC Potsdam gegen USV Halle durch. Täglich grüßt das Murmeltier! Damit ging es wie bei der NOM U 16 im letzen Jahr wieder im kleinen Finale gegen USV Halle. Der deutliche Sieg aus der Vorrunde lies darauf hoffen, dass eine Medaille mitgenommen werden konnte. Aber anders als im ersten Spiel gegen USV wurde wieder umgestellt und Nele nicht mehr auf der Libera-Position eingesetzt. Der deutlich verbesserte und druckvolle Aufschlag der gegnerischen Mädels bereitete uns große Probleme in der Annahme. Die Unsicherheit wuchs und der 1. Satz ging mit 16:25 verloren. Auch im 2. Satz könnte die Annahme nicht verbessert werden, so dass am Ende auch der 2. Satz abgegeben werden musste. Die Enttäuschung war natürlich groß.

Nichtsdestotrotz überwiegt der Stolz. Im Finale setzte sich dann VTB im Tiebreak gegen den SC Potsdam durch. Glückwunsch an beide Finalisten und viel Erfolg beiden bei den Deutschen Meisterschaften - ein bisschen mehr drücken wir als Brandenburger natürlich den Potsdamerinnen die Daumen).

Was bleibt? Ganz gewiss Freude über den 2. Platz in der brandenburgischen Meisterschaft der U 18, ein beachtlicher 4. Platz bei der NOM (in einem bärenstarken Starterfeld mit den amtierenden deutschen Meister und Vizemeister!) und der Aussicht auf die kommende Saison, in der unsere Mädels in der fast gleichen Besetzung in der U 18 noch einmal angreifen können. Dieser 4. Platz macht Mut und Lust auf Mehr!!!!! Auf geht's Zepernick!

Es spielten: Nele Kamer, Thea Janich, Lola Picht, Shakti-Mara Trewin, Laura Petereit, Janin Nachtigall, Iris Roelofs, Alina Hirschfelder, Patricia Seller, Antonia Liebsch