Regionalliga
Letztes Regionalligaspiel der Saison.
Beendet auf dem vierten Platz und einem guten Spiel gegen die halbe U18-Natio des VCO.
(07.04.2019)

Am vergangenen Sonntag stand der letzte Spieltag der Regionalliga Nordost für die Damenmannschaft der SG Einheit Zepernick an. Sie waren in Berlin beim Tabellenführer Rotation Prenzlauer Berg zu Gast.

Noch vor Beginn des Spiels gab es einen Schreckmoment, als sich Kapitänin Tamara Robrecht unglücklich am Knie verletzte. Trotz des wiederholten Verletzungspechs wollten die Mädchen versuchen, zum Abschluss der Saison noch einmal Spaß zu haben. Trainer Steffen Trobisch wollte allen Spielerinnen Einsatzzeit geben.

 
das TEAM (es fehlt nur Marika Birr)   Nele Trobisch im Block (du kommst hier nicht vorbei)

Der erste Satz startete ausgeglichen, mit starken Angriffen auf Berliner und klugen Spielaktionen auf Zepernicker Seite. Zuspielerin Antonia Liebsch konnte durch eine solide gehaltene Annahme der zwei Liberas Iris Roelofs und Lea Ribbentrop die Pässe auf ihre Angreiferinnen verteilen. Immer wieder gab es Spielzüge mit starken Abwehraktionen. Bis zum Spielstand von 19:19 war alles offen, ehe die Berlinerinnen konsequenter im Angriff und Aufschlag waren. Folglich ging der erste Satz mit 20:25 an RPB.

 
Malin Krause über Mitte (aber ich komme durch   Arlett Krüger über Diagonal

Im zweiten Satz gab es viele Schwierigkeiten in der Annahme. Deshalb konnten die beiden Außenangreiferinnen Thea Janich und Nina Raeder nicht ihr volles Potenzial ausnutzen. Zudem stand der hohe Berliner Block oft im Weg. Die Gegnerinnen kamen nun auch immer besser ins Spiel, worauf Trainer Steffen Trobisch mit Wechseln auf der Außen- und Diagonalposition reagierte. Trotz einiger schöner Bälle der Mittelblocker Janin Nachtigall, Laura Petereit und später Malin Krause konnte der Satzverlust nicht mehr verhindert werden. (18:25)

 
Nele noch mal erfolgreich   Thea beim Leger

Mit neuem Mut wollten die Zepernickerinnen noch einmal angreifen und starteten eindrucksvoll in den dritten Satz. Eine tolle Aufschlagsserie von Malin Krause, sowie lange Spielzüge mit einer guten Blockarbeit sorgten für eine 11:2 Führung. Die vielen mitgereisten Fans sahen von beiden Teams tollen Volleyballsport. Schöne Einerblocks von Nele Trobisch und Thea Janich gaben beim Stand von 20:14 Hoffnung auf den Satzgewinn. Aber die Heimmannschaft überzeugt nun zunehmend durch gute Aufschläge und es fehlte die Konsequenz im Zepernicker Angriff. Trainer Trobisch wechselt noch einmal Shakti Trewin für Thea Janich und Arlett Krüger für Nele Trobisch, aber Berlin machte es über die Spielstände von 22:17 und 22:21 wieder spannend. Dann sorgte ein Ass von Janin Nachtigall für den ersehnten ersten Satzball (24:23), und die Hoffnung des Satzgewinns war kurz wieder da, bis die Berlinerinnen diesen abwehrten und die nächsten zwei Punkte auch für sich entscheiden konnten. Somit stand eine 0:3 Niederlage für die SG Einheit Zepernick auf dem Protokoll. Nach Abschluss des Spiels entschied sich das gegnerische Team zur Wahl des MVP für die verletzte Tamara Robrecht, um sie zu ehren und ihr eine gute Besserung zu wünschen.

 
Freude, Wille, Ehrgeiz – das zeichnet das gesamte Team aus   ich darf auch mal jubeln

Damit beendet die SGEZ die Saison 18/19 auf einem sehr guten 4. Platz. Das Saisonziel Klassenerhalt in der Regionalliga wurde erfüllt und es kann nun mit den Planungen für die kommende Saison begonnen werden.

Lea Ribbentrop (Bilder: Micha Petereit)